Privatgärten

Beratung, Planung & Ausführung

Wir gestalten die schönsten Naturgärten im Norden

Naturgarten: weil jeder Quadratmeter zählt

Wir tun etwas für die Artenvielfalt. Egal wie klein die Fläche ist, überall lässt sich heimisches Grün und damit mehr Tiere ansiedeln. Naturgärten sind voller Leben, hier brummt und summt es. Blumen leuchten in allen Farben und bieten den Insekten Nahrung. Die Vögel finden Beeren und Nistplätze und Igel, Kröte & Co fühlen sich zuhause.

Grünwerkstatt

Dipl. Ing. (FH) Monika Brunstering
Gartenplanung & Landschaftsarchitektur

Spengelweg 24
20257 Hamburg
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brunstering@sagegreen.de

Checkliste: Tipps für den naturnahen Garten

Wachsen heimische Pflanzen?

Die meisten Gewächse im „normalen“ Garten werden wegen ihres Aussehens verwendet. Doch für die Natur ist Blume nicht gleich Blume: Es gibt Pflanzen, die für die heimische Tierwelt gut sind, weil sie Nahrung bieten, aber es gibt auch viele Exoten, die heimische Tiere nicht nutzen können. Eine bunte Mischung aus Stauden, Sommer- und Zwiebelblumen sowie Gehölzen mit Früchten ernährt Insekten und andere Tiere das ganze Jahr über.

Wer den Garten naturnah anlegen möchte, muss sich um die Bedürfnisse der tierischen Bewohner kümmern

Entscheidend bei der Auswahl der ­Blumen ist daher, dass die Blüten nicht „gefüllt blühend“ sind. Viele großblumige Züchtungen warten zwar mit üppigstem Blütenflor auf, doch was für das menschliche Auge schön ist, lässt Insekten völlig kalt. Ihnen geht es allein um das Pollen- und Nektarvorkommen in der Pflanze. Die Nahrung finden sie vor allem in heimischen Gewächsen, denn die Pflanzen haben sich auf die heimische Tierwelt eingestellt.

Blüht es zu jeder Jahreszeit?

Bei der Auswahl von Pflanzen für einen naturnahen Garten spielt nicht nur die Nutzbarkeit als Nahrungsquelle eine Rolle, sondern auch das kontinuierliche Nahrungsangebot über das gesamte Jahr.

Heimische Blütenpracht bis zum Frost

Unter heimischen Pflanzen finden sich Frühlingsblüher, Pflanzen mit einer langen Blüte im Sommer und solche, die erst im Herbst aufblühen. Blühender Efeu versorgt die letzten Insekten im Jahr. Die Früchte werden dann im Winter von Vögeln verspeist.

Rückzugsorte im Garten

Für viele Tiere sind Laubhaufen und aufgeschichtete Steine ein geeignetes Quartier. Wer ständig alles aufräumt, nimmt den Insekten, Igel & Co ihre Verstecke.

Einfach mal liegen lassen

Rasenschnitt und Häckselgut kann zwischen die Stauden auf die Beete oder unter Beerenobst gestreut werden. Es hält den Boden feucht, unterdrückt unerwünschte Wildkräuter und bietet Kleinstlebewesen Raum zum Überleben.

Pflanzenschutzmittel im Garten?

Die chemische Behandlung gehört leider immer noch zum normalen Umgang bei Schädlingsbefall. Ziel beim Gärtnern mit der Natur ist, ein natürliches Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen zu erreichen.

Im Naturgarten geht es ohne Gift

Schädliche Insekten sollen ihr Unwesen treiben dürfen, denn die Nützlinge benötigen diese Schädlinge als Nahrungsquelle. Die große Kunst liegt jetzt im Abwartenkönnen, dass die hilfreichen Nützlinge auch wirklich ihr Werk verrichten.

Ist der Standort richtig?

Sonnenliebende Stauden haben unter schattigen Bäumen wenig verloren, und schattenliebende Pflanzen kümmern in voller Sonne. Für jede Pflanze ist ein idealer Platz im Garten vorhanden.

Gute Bedingungen von Anfang an

Wenn neben den Lichtverhältnissen noch auf die Beschaffenheit des Gartenbodens geachtet wird, zum Beispiel, ob die Erde lehmig oder sandig, feucht oder trocken ist, wachsen heimische Pflanzen gut an.

Englischer Rasen?

Für die heimische Tierwelt ist der grüne „englische“ Zierrasen eine total wertlose Fläche. Auch ein artenarmer Rasen lässt sich wenigstens an einigen Stellen in eine bunte Wiese verwandeln, wenn man nicht düngt und selten mäht.

Weniger mähen hilft

Dann kommen hübsche Pflänzchen wie Schafgarbe, Kamille, Glockenblume oder Wiesenstorchschnabel zum Vorschein. Ganz wichtig dabei ist, dass die Pflanzen blühen und Samen bilden.

Lieblingstiere?

Schmetterlinge wachsen erst als Raupen heran und benötigen Futterpflanzen wie Brennnesseln. Später, als erwachsene Falter, trinken sie Nektar aus Sommerblumen und Herbststauden. Zum Winter brauchen sie rissige Baumrinde oder Holzstappel als Winterquartier.

Metamorphose

Viele Tiere machen im Laufe des Jahres eine solche Verwandlung durch. Ein Ziel im naturnahen Garten ist es daher, allen Lebensstadien von Tieren – auch den weniger „hübschen“ Lebewesen – gleichermaßen gerecht zu werden.

Lebensraum Hecke

Im Naturgarten finden sich vor allem freiwachsende Hecken, sprich hier wird nur wenig geschnitten und wenn möglich, keine Formgehölze angepflanzt. Am besten wählt man heimische Sträucher mit Blüten und Beeren oder Nüssen.

Geschenk für die Tierwelt

Heimische Heckenpflanzen kommen allen zugute, sie bieten Futter, Verstecke und Nistmöglichkeit. Nur wenn die Gehölze zu groß werden, wird zur Schere gegriffen (natürlich nur vor oder nach der Brutzeit).

Gartenabfall recyclen?

Aus abgeschnittenen Zweigen entstehen Tot­holz­hecken: Hier werden größere Äste entweder locker übereinander­ gelegt oder Hilfspfähle, die senkrecht in die Erde getrieben werden, halten die Reisigbündel an Ort und Stelle.

Torholz nutzen

Außerdem bilden sie ideale Verstecke und Rückzugsorte für kleine Tiere. Ebenfalls als Unterschlupf dienen ausgegrabene alte Wurzeln. Hier ziehen holzbewohnende Insekten ein und graben sich Löcher, die wiederum später als Heim von Hummeln und Bienen genutzt werden.

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